Die Vier- und Marschlande zwischen Tradition und Moderne

 

Die Vier- und Marschlande sind auf mehr als 130 Quadratkilometern das traditionelle Blumen- und Gemüseanbaugebiet der Stadt Hamburg.

Zwischen Bergedorf und der Elbe gelegen, werden hier zahlreiche Blumen- und Gemüsearten angebaut und auf den Märkten, Blumengeschäften und in den Gartencentern der Metropolregion Hamburg verkauft.

Bis in die 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden die Erzeugnisse der Vier- und Marschlande per Kahn zum Markt in die Stadt gebracht und dort von Vierländerinnen in ihrer Tracht verkauft. Nach und nach wurde der Transport von LKWs übernommen. Dadurch wurde die Belieferung der Kunden schneller und effizienter. Dank kurzer Transportwege kann die Ware noch frischer angeboten werden.

Die Vier- und Marschlande entwickelten sich in dieser Zeit zum größten zusammenhängenden Blumenanbaugebiet Deutschlands.

Aus unseren traditionellen Familienbetrieben wurden fortschrittliche Gärtnereien mit moderner Produktionstechnik. So wurden Gewächshäuser mit Heizungsanlagen, Energieschirmen, Belichtung und computergesteuerter Klimaregelung errichtet.

Heutige Qualitäts- und Umweltstandards im Gartenbau lassen sich nur noch durch den Einsatz moderner Technik erreichen. Deshalb können und wollen wir Gärtner der „Vierländer Frische“ uns dieser Möglichkeit auch nicht entziehen. Was wir aus unserer Vierländer Tradition in Gegenwart und Zukunft mitnehmen können, ist die Qualität und Frische unserer Produkte.

Frischer als aus den Vier- und Marschlanden können die Hamburger ihre Blumen nicht bekommen.

Im modernen Gewächshaus

 Vier- und Marschlande